Eine Kollegin (aus einem anderen Finanzamt) hat sich Gedanken zu zwei Urteilen des Bundesfinanzhofes gemacht (Einzelheiten erspare ich euch) und dazu nicht nur unser Landesamt für Steuern (das ist die "dunkle Seite der Macht", also unsere vorgesetzte Dienstbehörde), sondern auch scheinbar alle anderen Finanzämter informiert.
Ihre Schlussfolgerungen konnte ich zunächst aber nicht ganz nachvollziehen und hielt sie vom Gefühl her auch für falsch (wobei diese Sache mit "Gefühl" und "Finanzamt" auch irgendwie nicht so richtig funktioniert ...). Deshalb habe ich mir die Urteile angeschaut und dann festgestellt, dass ich die Rechtsauffassung der Richter zumindest teilweise auch nicht nachvollziehen konnte. Ich bin demütig genug, um Gerichtsurteile auch dann anzuerkennen, wenn ich sie nicht verstehe oder eine andere Auffassung vertrete. Aber zumindest war die Entscheidung des Gerichts aus meiner Sicht unklar und missverständlich formuliert.
Also liest man dann nochmal die entsprechenden Gesetzestexte und Richtlinien dazu, die im Urteil zitiert werden. Und dann stellt man fest, dass nicht nur das Urteil der Richter und die Schlussfolgerung der Kollegin, sondern auch die Richtlinien zum Gesetzestext ziemlich unklar und wurschtelig formuliert sind. Und dann bleibt im Prinzip nur noch eine Lösung:

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