Hohenstein / Süntelturm / Pappmühle / Tretbecken / Diego

 Heute war eine Wanderung mit einigen Höhenmetern angesagt. Der Hohenstein ist ja aus mehreren Gründen berühmt und berüchtigt. Mich interessierte da zunächst der Aufstieg und dann die Aussicht. Beides war atemberaubend. Denn weil ich natürlich nicht den etwas flacheren (und dafür längeren) Aufstieg mit den Serpentinen, sondern den direkten und steileren Weg über die berüchtigten Treppenstufen wählte, musste ich da dann zum Schluss schon ganz schön kämpfen, um mein Moppelgewicht nach ganz oben zu wuppen.

Warum gibt es keine Rolltreppe? Da kommen noch viel mehr Stufen ...

Wunderbare Aussicht 1

Wunderbare Aussicht 2

Wunderbare Aussicht 3

Wunderbarer Klaus 1

 Aber der Blick von oben entschädigt dann für die Mühe. Und - ich glaube, es liegt hauptsächlich an meinem Super-Rucksack von "Tasmanian Tiger" 😁- mittlerweile bin ich konditionell zumindest so gut aufgestellt, dass ich mich dann auch schnell erhole.

Dann ging es weiter zum Süntelturm. Bei der Routenplanung war da eigentlich nur noch eine harmlose kleine Steigung zu sehen, die sich dann aber doch als relativ anspruchsvoller Steinweg entpuppte. Ich will hier noch nicht von "hochalpin" sprechen, aber in der Ferne hörte man schon Blasmusik ... 😁


Der steinige Weg nach oben ("It's a long way to the top if you wanna rock'n'roll ...)

Der Sünder ... äh, Süntelturm

Der steinige Abstieg - ohne Seil!

So, und dann wollte ich eigentlich meinen Bruder anrufen und ihm sagen, wann ich bei unserem verabredeten Treffpunkt bin, weil wir uns zum Essen bei der Pappmühle treffen wollten. Nur leider hatte ich vom Süntelturm bis kurz vor der Pappmühle auf den kompletten 7 km keinen Empfang. Kein Anruf ging durch, keine WhatsApp ... und mein Signalhorn hatte ich nicht dabei. Aber da mein Bruder und ich uns seit mittlerweile 60 Jahren kennen, kriegen wir das auch gut ohne Empfang hin. Er hat mich dann schon mit seinem Hund Diego erwartet.

Auf der Alm ... 



Alkoholfreies Weizen reinschlabbern (Diego hat dann auch noch Wasser bekommen)

Wieder vergessen, den Bauch einzuziehen


Der Grund, warum ich den Bauch
einziehen sollte ...

und dann treten wir ...

Nach 18 km Wanderung tut das kalte Wasser ganz gut


Die 500 Meter von der Pappmühle bis zum Tretbecken hatte ich dann Begleitung von Diego, während Dirk mit dem Auto vorgefahren ist. Da wurde Diego dann aber etwas nervös, weil er glaubte, sein Chef haut wieder ab ... 😁 Nach mehr als drei Minuten der Ungewissheit war dann die Wiedersehensfreude aber groß ... 😁

Dank guter Socken, guter Wanderschuhe und guter Pflege meiner wunderschönen Füße habe ich übrigens mittlerweile deutlich weniger Blasen oder Wunden an den Füßen. Aber so ein Abstecher ins Tretbecken ist dann trotzdem klasse. 

 

 

 

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