27 km

So sieht der "dicke, alte Mann des frommen Laufsports" nach einem 27-km-Trainingslauf aus. Also immer noch super, aber etwas müde:


Insgesamt war ich sehr zufrieden mit diesem Lauf. Auf den letzten fünf, sechs Kilometer taten zwar die Beine ziemlich weh, aber ansonsten ging es mir eigentlich gut. Ich habe mich nicht verlaufen, musste nicht beatmet werden und bin auch nicht orientierungslos in irgendeinem Vorgarten aufgewacht ... 😁

Heute habe ich aber mal wieder eine nervige Hundebesitzer-Begegnung gehabt. Vier km vor dem Ziel kam mir ein Paar mit drei Mops-Hunden entgegen. Ich habe sowieso noch nie verstanden, wie man diese völlig fehlgezüchtete Hunderasse gut finden kann, aber das muss ja jeder selbst wissen. Auf jeden Fall war mir schon vorher klar, dass es wieder Theater gibt, denn nur einer der Hunde war an der Leine und Herrchen und Frauchen tippten eifrig auf ihren Smartphones rum, ohne sich um die Hunde zu kümmern. Wo ist Martin Rütter, wenn man ihn mal braucht?
Als die beiden unangeleinten Hunde dann kläffend auf mich zukamen, habe ich sie angemotzt. Da wachte die Besitzerin dann endlich mal auf und versuchte ihre Hunde unter Kontrolle zu kriegen. Der Typ hat überhaupt nicht reagiert, wahrscheinlich gerade Highscore bei seinem Handyspiel oder so ... Echt zum Kotzen sowas!

(So, das musste mal wieder sein. Die meisten anderen Hunde mag ich trotzdem.)

Unterwegs hatte ich eigentlich fast die ganze Zeit gute Laune. Das Wetter war angenehm, kaum nervige E-Bike-Uschis unterwegs und ich fühlte mich deutlich besser als noch vor einigen Wochen. Da macht das Laufen dann auch wieder Spaß. Bis zu dem Moment, als mir einfiel, dass in drei Monaten schon wieder das Weihnachtslieder-Gewimmer losgeht. Ich hasse Weihnachtslieder! Außer mein eigenes ... 😁

Womit man sich doch so während eines Laufes beschäftigt, wenn man gute drei Stunden zum Nachdenken hat ... 😁

27 km ... so weit bin ich übrigens seit drei Jahren nicht mehr gelaufen ... 

   

 

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