One Moor Time

 Als nächste Wanderstrecke hatte ich mir das Hiller Moor ausgesucht. Auch wenn es "Großes Moor" heißt, ist es eigentlich gar nicht so groß, zumindest nicht für Leute, die extra mit einem "Tasmanian Tiger" Rucksack anrücken ... 😁 Deshalb hatte ich mir die Wanderstrecke so erweitert, dass sie auch nördlich des Kanals durch einige Dörfer führte.

Das Schöne am Moor - zumindest bei dem etwas trüben Wetter heute - man ist alleine unterwegs. Auf der ersten Hälfte der Strecke begegnet einem fast keiner, außer zwei sehr hübsche, junge Frauen ... (Ich stelle mir gerade vor, wie die in ihren Blog schreiben: ... begegnet einem fast keiner, außer ein sehr hübscher, älterer Mann ... 😁)



In einem der Dörfer traf ich dann auf einen Schäferhund namens "Wotan", der zunächst alleine auf mich zukam, dann aber glücklicherweise von seiner nachtrudelnden Besitzerin noch zurückgepfiffen wurde. Ich hatte schon kurz überlegt, ob ich den Rückzug antrete und einen kleinen Umweg über Leer und Osnabrück mache ...


 


Insgesamt bin ich etwas mehr als 16 km gewandert. Meine komoot-Strecke hatte 17,4 km ausgewiesen, denn die wollte mich am Parkplatz in Sichtweite meines Autos dann nochmal 800 Meter weiter und mit einer Spitzkehre wieder zurückschicken. Manchmal sind Apps doch noch blöder als wir ... 

Fazit: Das Moor ist gut geeignet, um in Ruhe zu gehen. Wer etwas Spektakuläres erwartet, der wird da aber vermutlich vergeblich hinfahren, denn außer mir gab es da nichts Spektakuläres ... 😁 (und wehe, irgendwer macht jetzt wieder das völlig unzeitgemäße, diskriminierende und außerdem flache Wortspiel mit "Speck"-takulär ...)  

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