So, ich hätte da noch ein paar Fotos vom offiziellen Fotoanbieter sportograf.
Einerseits faszinierend, aber andererseits auch gruselig ist die Möglichkeit, mithilfe eines Bildes sofort 58 Fotos zu bekommen, auf denen ich bei einer Veranstaltung geknipst wurde. Beim Marathon funktionierte das noch über die Startnummer, hier nur mit dem Gesicht von einem Selfie. Man ahnt, welche (Überwachungs)-Möglichkeiten da mittlerweile denkbar sind.
Und jetzt fehlt an dieser Stelle dann natürlich nur noch der Spruch aller Hardliner: "Wenn man nichts zu verbergen hat ..."
Ich habe die Fotos trotzdem bestellt, weil ich finde, dass Fotografen ja schließlich auch leben müssen. Die schlagen sich da die Nacht um die Ohren, nur um dann ungefähr zweihundertmal den gleichen Gag zu hören, dass jemand "geblitzdingst" wurde und sich an nichts erinnern kann ... Brüller!
Was war sonst noch? An einer Böschung, bei der man ungefähr zwei Meter nach oben klettern musste, konnte ich meine gute Tat vollbringen und eine Frau, die etwa zwanzig oder dreißig Jahre jünger war als ich, aber nicht so gut klettern konnte, nach oben ziehen. Sie hätte es auch locker alleine geschafft, aber so konnte ich mich als alter Mensch nochmal gebraucht fühlen ... 😁
Und natürlich habe ich mich bei den Helfern an den Verpflegungsständen und bei den Sanis für ihren Einsatz bedankt. Denn solche Ausdauer-Events wären ohne die Helfer nicht möglich.
Jetzt versuche ich, meine Fitness noch etwas zu verbessern, damit ich auch beim Berlin-Marathon lebend ins Ziel komme.
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