Filmkritik Greenland 2

Bei manchen Filmen weiß man eigentlich vorher, dass die komplett unrealistisch und bescheuert sind. Ich hatte vor einiger Zeit hier in meinem Blog über den Film "Greenland" berichtet, der wirklich ziemlich nervig war.

Eigentlich handelte der die ganze Zeit davon, dass eine Familie versucht, sich vor einem Meteoriteneinschlag in Sicherheit zu bringen. Die meiste Zeit verbringen sie mit jeweils ungefähr 30.000 anderen Leuten vor irgendeinem Aufnahmelager, in das aber nur bestimmte Leute reindürfen. Und alle anderen stehen davor und schreien hysterisch rum und wollen trotzdem rein. Und drinnen stehen Soldaten, die genauso hysterisch rumschreien und keinen reinlassen.

Ich denke in solchen Situationen immer, dass ich für den Fall eines drohenden Meteoriteneinschlages garantiert nicht mit 30.000 schreienden Leuten vor einem Lager rumstehen will. Und noch schlimmer wäre es ja, wenn die uns dann auch noch alle reinlassen. Dann lieber zu Hause schön in Ruhe noch ein letztes Jägerschnitzel essen und BUMM ... und dann drauf bauen, dass die Sache mit der Ewigkeit trotz des Meteoriten klargeht ... 😁

In der Fortsetzung "Greenland 2" geht es unter anderem wieder darum, dass viele hysterisch schreiende Leute in einen Bunker möchten und einige andere hysterisch schreiende Menschen aus einem Bunker rauswollen, um dann - weiterhin hysterisch schreiend - auf ein paar Rettungsboote zu kommen.

Letztlich geht es darum, zu einem bestimmten Krater zu kommen, in dem - anders als im Rest der Welt - die Luft erträglich und ein Überleben möglich ist ... und wieder habe ich mich gefragt, ob ich wirklich Bock drauf hätte, wenn da letztlich alle landen, die vorher schreiend vor irgendwelchen Bunkern gestanden haben ... 

Kommentare