Eine neue Theorie beim Laufen

Optisch aufgemotztes Bild von Klaus F., der in Wirklichkeit viel verzweifelter guckt, wenn er einen Anstieg hochstampft.

Ich habe neulich eine andere Laufstrecke ausprobiert, die im Wald liegt. Nachteil ist, dass ich erstmal anderthalb Kilometer hoch zum Waldrand fahren muss, weil ich sonst aufgrund der Steigung schon platt wäre, wenn ich da ankomme. Die Vorteile überwiegen aber grundsätzlich, denn erstens bietet die Strecke etwas Abwechslung gegenüber meiner üblichen Runde der letzten Jahre und zweitens liegt sie im Wald, also im Schatten und damit deutlich kühler an den heißen Tagen im Sommer.

Das Problem ist nur: Diese Strecke geht - mal abgesehen von den letzten anderthalb Kilometern - IMMER nur bergauf. Zumindest gefühlt. Und da habe ich mir halt überlegt, dass ich heute mal nicht im Uhrzeigersinn laufe wie neulich, sondern entgegengesetzt. Denn dann müsste man ja eigentlich die ganze Zeit bergab laufen, wenn es andersrum immer bergauf geht ... logisch, oder?

Ich habe aber jetzt nach diesem Test eine neue Theorie entwickelt, dass diese Welt - jedenfalls für dicke, alte Läufer - eigentlich immer bergauf geht, egal, in welche Richtung man läuft. Ich kann es nur noch nicht genau erklären.

Aber ich schätze, wenn ich da mal ein YouTube-Video mache, dann werde ich zahlreiche Zuschriften von "Experten" kriegen, die mir erläutern, dass die Welt früher immer bergab ging ... bis die Migranten kamen ... 😂 und wahrscheinlich ist das alles nur eine Verschwörung von ARD und ZDF und den "Altparteien" ... 😂 (Nur zur Sicherheit: Das ist ironisch gemeint. Ich glaube weiterhin nicht an Verschwörungstheorien von rechten Spinnern!)

Klar ist jedenfalls: Wenn's wieder kühler wird, dann laufe ich vermutlich doch lieber wieder die Flache Strecke an der Weser. Da ist die Erde noch eine Scheibe ... 😂 

 

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