Tannheim 2026 - Teil 2

Und das war heute mal eine saucoole Wanderung. Erst mit dem Lift nach oben zum Neunerköpfle und dann um den Sulzkopf zum Vilsalpsee.

Denn die Österreicher haben da oben nicht gestreut ... 😂 Das war zum Teil dann schon ziemlich anspruchsvoll für einen Flachland-Wanderer. Aber zunächst mal: Die Landschaft da oben ist der Hammer! Irgendwie fast noch besser als letztes Jahr. Manchmal steht man da einfach und staunt (und wenn man fromm ist, dann dankt man gelegentlich auch dem, der das gemacht hat!). Wir waren total begeistert von dieser wunderbaren Aussicht.  

 

Unwahrscheinlich schön ... auch die Berge

Hammer!

Wahnsinn!

Eine gelbe Bergtulpe

Der blühende Jausenwacholder

... und hier ging's los. Kein normaler Wanderweg mehr

Wir mussten uns dann über einige Schneefelder kämpfen, bei denen man oft bis zu den Knien einsackte (ich bin leider nicht Legolas ...). Einmal war mein rechtes Bein sogar bis zur Hüfte im Schnee und da dachte ich schon, ich muss jetzt da bis zum Sommer warten, bis das alles weggetaut ist.

Auf jeden Fall war dieser Weg heute eine sehr anstrengende, aber auch tolle Erfahrung. Nicht wirklich gefährlich, aber zumindest hätte man da auch mal auf dem Schnee zwanzig, dreißig Meter abschmirgeln können. Und deshalb musste man sich teilweise dann fast auf allen Vieren bewegen (nein, davon gibt es keine Videos ...).

An den ganz fiesen Stellen haben wir keine Fotos gemacht

Klaus F. aus R. steht im S.

Und dann wieder dieses Panorama ... da könnte ich Lieder schreiben ...

Klaus F. verstellt die Sicht ...

... auf das hier!

Bilder vom Abstieg

Uriges Wäldchen

 Dann begann der Abstieg, der auch recht anspruchsvoll ist. Im letzten Jahr hatte ich mich dort auf die Fresse gelegt und war dann mit einer heftigen Prellung weiter nach unten gegangen ... ich bin ein Held 😂

Auch beim Abstieg mussten wir noch einige Schneefelder überqueren und kamen dann zu dem steinigen Weg, bei dem es mich geschmissen hatte. Eigentlich sah die Stelle ziemlich harmlos aus ... war sie auch ... und ich fragte mich, wie man so blöd sein konnte, sich da auf die Fresse zu legen. Aber immerhin sind Fischers lernfähig und machen dann nicht die gleichen Fehler nochmal ... meistens jedenfalls.

Die letzten Kilometer führten dann kurz vor dem Vilsalpsee in Richtung Tannheim. Hier kamen uns jetzt doch ziemlich viele Leute entgegen, weil der See natürlich Touristen anzieht. Wir waren dann beide ganz froh, dass wir unsere Wanderung geschafft hatten, denn die Anstrengung hatte uns ziemlich müde gemacht. Wenn man für die ersten neun Kilometer drei Stunden braucht, dann ahnt jeder Wanderer, dass es nicht so einfach war.

Aber diese Wanderung gehört auf jeden Fall in die Kategorie "Unvergesslich". 

 

  

 

 

Kommentare