Man muss sich das mal vorstellen: Nachdem Präsident Kennedy erschossen wurde, hat man ihm eine Art Gedenkstätte gebaut, das "The John F. Kennedy Memorial Center" (genau genommen steht noch "for the performing arts" dahinter).
Und dann gibt es einen Präsidenten, dem scheinbar jede Form von Gedenken oder Ehrung für andere Menschen fremd ist und der sich wirklich nicht zu blöd dafür ist, dieses Center umzubenennen und seinen eigenen Namen zusätzlich in die Steine meißeln zu lassen. Das ist ungefähr so, als würde ich auf die Idee kommen, an ein Denkmal mit der Aufschrift "Johann Wolfgang von Goethe" noch "Klaus Fischer" drüber in den Stein zu ritzen. Oder als wenn jemand auf einen fremden Grabstein noch seinen eigenen Namen dazuschreibt.
Mal ganz abgesehen davon, dass diese nachgeholte Inschrift für sich genommen schon total lächerlich aussah.
Glücklicherweise hat jetzt ein Gericht entschieden, dass das wieder geändert werden muss. Die Kosten übernehmen vermutlich die Steuerzahler, denn so ganz einfach wird das ja nicht wieder wegzukriegen sein (Vielleicht mal Horst und Jürgen von der Firma Trockenbau Kasallek fragen ... 😁)
Irgendwer hat geschrieben: Das war sicherlich nicht das Schlimmste, was Trump veranstaltet hat. Aber zumindest das Würdeloseste!
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