Das muss man sich mal vorstellen: Trump bricht einen Krieg los und lässt von seinen Soldaten unter anderem Schulen und andere zivile Gebäude dem Erdboden gleichmachen. Übrigens mit der Unterstützung seiner frommen Gefolgschaft, die - zumindest teilweise - sogar den "heiligen Krieg" ausgerufen und "prophetisch" schon "Armageddon" ausgerufen hat.
Man kann nur ahnen, dass im Laufe dieses Krieges viele tausend Zivilisten im Iran gestorben sind oder verletzt wurden. Und die kriegerische Reaktion des Iran führte dazu, dass Menschen in Israel und im arabischen Raum getötet wurden. Während wir hier fast nur über die hohen Spritpreise jammern, gab und gibt es dort viele Menschen, die um Angehörige und Freunde trauern.
Und weil Trump so naiv war, diesen durch ihn befohlenen Krieg mal eben im Vorbeigehen zu gewinnen, eskalierte dieser Krieg immer weiter bis hin zu seinen Drohungen, ein ganzes Volk auszulöschen, was dann glücklicherweise dank des diplomatischen Einsatzes anderer Staaten verhindert wurde.
Das ist an sich schon schlimm, kriminell und beschämend. Aber die Krönung war dann seine erneute Forderung nach dem Friedensnobelpreis, weil er ja schließlich nach eigener Aussage angeblich nicht nur den "totalen Sieg" errungen, sondern auch den von ihm selbst begonnenen Krieg "beendet" hat.
Und was momentan fast noch trauriger ist: Der Einzige, der ihn dafür offen kritisiert, ist der Papst. Vielleicht sollte man dem den nächsten Friedensnobelpreis geben ...
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