Während im Iran, in Israel, im Libanon und in einigen anderen Ländern Menschen durch einen Krieg gestorben sind, der nur möglich war, weil ein komplett ahnungsloser Donald Trump in seiner üblichen Selbstüberschätzung mal wieder Cowboy spielen wollte, regen wir uns hier in Deutschland eigentlich nur über die Spritpreise auf.
Nein, auch ich möchte nicht unbedingt 2,12 EUR (oder mehr) für einen Liter Super bezahlen. Aber letztlich habe ich es dann zumindest teilweise selbst in der Hand, Fahrten zu vermeiden oder spritsparend zu fahren. Als ich an Ostern gewandert und dabei ein Stück neben der A2 gegangen bin, ist mir aufgefallen, dass die Autobahn trotz der hohen Spritpreise rappelvoll war.
Mal ehrlich, die allermeisten von uns müssten hier nicht rumjammern, nur weil sie im Monat 30 oder 50 EUR mehr für Benzin zahlen müssen. Einmal weniger Essen gehen, die zwölfte Jeans oder die vierte Bohrmaschine nicht bestellen oder einfach mal auf den Plunder vom Mittelgang beim Aldi oder Lidl verzichten ...
Jetzt geht es sogar darum, deutsche Soldaten an die Straße von Hormuz zu schicken, um gegenüber Trump für Entspannung zu sorgen und hier in der Heimat die Spritpreise zu senken. Das muss man sich mal vorstellen: Unsere Soldaten riskieren ihr Leben, damit wir am nächsten Wochenende "ins Grüne" fahren können ...
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