Die armen Fußball-Fans ... 😁

Seit Jahren regen sich rechtsradikale Fußball-Fans darüber auf, dass in unserer Nationalmannschaft Spieler mit Migrationshintergrund spielen. Und die Emotionen kochen dann besonders hoch, wenn einer dieser Spieler durch sein Verhalten oder seine Leistungen negativ auffällt.

Und dann schwärmen sie wieder von damals, als "unsere" Nationalmannschaft noch "deutsch" war ... okay, wenn man mal außen vor lässt, dass beispielsweise einige Spieler der Mannschaft von 1954 auch polnische oder tschechische Wurzeln hatten und ihre Vorfahren ins Ruhrgebiet eingewandert waren und dass Posipal beispielsweise in Rumänien geboren war. Aber im Grunde genommen lohnt es sich in diesem Punkt dann auch nicht, mit den Leuten zu diskutieren. Wenn sie eine Mannschaft mit Tah, Gnabry, Rüdiger, Sané, Musiala und anderen nicht mögen, dann sollen sie einfach wegbleiben und zu Hause die "Zehn schönsten Panzerschlachten des Führers" auf der Playstation zocken ...

Jetzt - und da kommt dann richtig Schnappatmung bei einigen auf - ist auch noch Marie-Louise Eta als erste weibliche Bundesliga-Trainerin bei Union Berlin in der Verantwortung. Und da kann man sich dann schon vorstellen, wie Mario Basler vor lauter Fassungslosigkeit die Kippe aus dem Mund fällt. Und natürlich gibt es wieder die üblichen geschmacklosen und zum Teil strunzdummen und sexistischen Kommentare.

Irgendwann wird auch das völlig normal sein, dass eine Frau eine männliche Bundesligamannschaft trainiert. Ich wünsche Frau Eta viel Erfolg!  

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