Bayern gegen Real

Leider habe ich das Rückspiel ja nicht gesehen, aber natürlich am Liveticker mitgefiebert. Und selbst das hat schon Nerven gekostet. Denn die Bayern haben die eigentlich gute Ausgangsposition nach dem 2:1 Hinspielsieg dreimal aus der Hand gegeben. Zunächst durch einen katastrophalen Fehlpass von Neuer, dann durch einen Freistoß, bei dem Neuer auch nicht gut aussah. Und schließlich durch ein eigentlich irreguläres Tor von Mbappé.

Aber glücklicherweise macht Lucho (Diaz) noch kurz vor Schluss das 3:3 und Olisé dann in der Nachspielzeit mit dem 4:3 den Deckel drauf.

Die Spanier beschweren sich dann beim Schiedsrichter, weil der kurz vorher Camavinga mit gelb-rot vom Platz gestellt hat. Das muss man sich mal vorstellen. Der Spanier weiß, dass er bereits gelb hat, begeht dann ein taktisches Foul, das eigentlich auch schon eine gelbe Karte wäre. Dann nimmt er den Ball mit, um auf Zeit zu spielen, was wieder zu einer gelben Karte führen muss. Und allen Ernstes regen sich die Leute von Real darüber auf, dass der Schiri diese gelbe Karte dann auch tatsächlich gibt. Denn mit der "Real-Madrid-Logik" müsste ein verwarnter Spieler sich ja dann nicht mehr zurückhalten (was der eigentliche Sinn einer gelben Karte ist), sondern er könnte dann machen, was er will, weil der Schiri ihn ja nicht runterschmeißen darf ... Merkwürdig! Sehr merkwürdig!

Scheint momentan in Spanien Tradition zu werden, sich nur noch über die Schiedsrichter aufzuregen, um von eigenen Fehlern abzulenken. Barcelona und Hansi Flick haben das ja auch schon gemacht.

 

Jetzt im Halbfinale gegen PSG. Das wird nicht so einfach ... und mir wäre St. Pauli lieber gewesen ... 

  

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