Survival-Tipps

Kann ja immer mal passieren, dass man auf der A2 im Stau steht und sich dann zu Fuß bis zur Abfahrt Rehren durchschlagen muss. Um dann nicht komplett hilflos dazustehen, gibt es hier von mir einige Tipps:

#1 Immer mindestens zwei Packungen Magnum-Eis dabei haben. Denn erstens schmeckt das ziemlich gut und zweitens kann man die Holzstiele für das Anzünden eines Lagerfeuers verwenden.

#2 Schlittschuhe! Auf den ersten Blick sind Schlittschuhe eher hinderlich. Aber sind Sie schonmal vor einem Grizzlybären geflohen? Nein? Der kann nämlich schneller laufen als Sie und auch besser klettern oder schwimmen. Aber wenn Sie zufällig einen zugefrorenen Baggersee in der Nähe haben, dann können Sie ihm auf Schlittschuhen entkommen. Denn Bären haben meist keine eigenen Schlittschuhe in ihrer Größe dabei und - falls doch - brauchen sie fast immer zu lange, um die Schuhe anzuziehen.

Und falls mal kein Bär in der Nähe ist, kann man mit den Kufen immer noch die Currywurst kleinschneiden.

Wie man "Eisbären" austrickst ... 

 

#3 Schreibblock und Kugelschreiber! Wenn der Weg länger dauert, kann es sich empfehlen, anschließend die Survival-Erlebnisse in einem Buch aufzuschreiben. Und dann ist es hilfreich, wenn man weiß, ob die Krise wegen der geschlossenen Imbissbude an Tag 47 oder 53 war.

#4 Aufblasbares Zelt! Auch wenn ich persönlich kein Freund vom Camping bin, kann es durchaus hilfreich sein, immer ein aufblasbares Zirkuszelt im Kofferraum zu haben. Das bringt schon im Stau auf der A2 Vorteile, weil man ja oft direkt neben einer bulgarischen Trapezkünstlerfamilie steht, die dann während der Wartezeit eine Kostprobe ihres Könnens zeigen könnte ... oder vielleicht kann man auch den Bären auf Schlittschuhen noch ins Programm integrieren.

#5 Buckelwal! Im Grunde genommen sollte man eigentlich immer einen Buckelwal dabei haben. Denn während sich eigentlich keine Sau um Obdachlose oder orientierungslose Senioren kümmert, wird ein gestrandeter Buckelwal in den Medien tagelang von Kamerateams und aggressiven Helfertrupps verfolgt, die sich gegenseitig die Luft aus den Schlauchbooten lassen ...


   

  

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