"Friedenspreisträger" Donald hat den Krieg gegen den Iran mittlerweile nicht nur angefangen, sondern auch schon mehrfach beendet ... indem er ihn immer wieder gewonnen hat.
Zumindest hat er das ungefähr jeden zweiten Tag so erzählt. Nach meiner Berechnung müsste spätestens übermorgen ein kleines Jubiläum stattfinden, weil er dann zum zehnten Mal den Krieg beendet und gewonnen hat.
Blöd nur, dass den Iranern das noch keiner gesagt hat ...
Und man fragt sich ja mittlerweile, ob er eigentlich wirklich so bescheuert ist und nichts mehr mitkriegt oder ob er alle anderen für so bescheuert hält, dass sie nichts mehr mitkriegen. Oder vielleicht auch beides ...
Dass er dann zunächst mal erklärt, die wichtige Handelsroute durch die Straße von Hormus (bisher aus völlig unverständlichen Gründen noch nicht in irgendwas mit "Trump" umbenannt ...) sei ihm egal, um dann kurz danach zu fordern, dass die NATO und eigentlich auch alle anderen mit ihren Kriegsschiffen dort auftauchen müssten, ist auch nicht gerade mit Planungsverstand zu erklären. Und nachdem die NATO-Partner das einmütig abgelehnt haben, springt er wieder rum wie der dreijährige Kevin im Kindergarten, der damit droht, die veganen Fischstäbchen durch die Gegend zu werfen.
Das Schlimme an der ganzen Sache ist: Da sterben Menschen! Auf allen Seiten! Während auch hier bei uns immer wieder nur über getötete amerikanische Soldaten berichtet wird, kann man das Ausmaß an Leid, Tod, Verletzungen und Zerstörung im Iran wohl nicht annähernd erahnen.
Warum ich das Thema immer wieder aufgreife? Weil ich mich für das Verhalten mancher Christen in den USA schäme, die Donald als Heilsbringer verehren und diesen Krieg immer noch als "Heiligen Krieg" ansehen. Dem möchte ich etwas entgegensetzen.

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