Heute hatte ich kein richtiges Ziel, sondern wollte einfach mal wieder ungefähr 15 km wandern. Und zwar ohne eine Fahrt mit dem Auto. Wenn man von zu Hause startet, gibt es eigentlich nur vier Möglichkeiten: Entweder nach Norden, Süden, Osten oder Westen. Ich entschied mich für den Weg zum Wald, der zwar erstmal ziemlich steil bergauf geht, aber dafür dann zum Schluss auch wieder runter.
Danach kommt man an einen Weg, der für Unbefugte gesperrt ist. Aus diesem Grund sind die beiden folgenden Fotos auch nicht von mir ... 😁
Anschließend umrundet man den Berg und landet dann an der Grenze zu Österreich ... 😁
Könnte man jedenfalls denken, aber der Grenzpfeiler zeigt nur die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Übrigens ohne Passkontrolle an dieser Stelle ...
Tja und dann wieder zurück in Richtung Klippenturm. Diesmal aber auch nicht bis ganz oben, sondern wieder um den Berg rum. Da ich hinterher trotzdem 350 Höhenmeter gemacht hatte, war es aber auch so hügelig genug.
Kurz vor Schluss noch ein älteres Ehepaar überholt. Der Mann rief mir nach: "Sie wollen wohl noch die letzte Straßenbahn erwischen?" Ich hätte natürlich sagen können, dass sie Straßenbahn seit sechzig Jahren nicht mehr durch Rinteln fährt, aber das wäre dann zu umfangreich geworden. Irgendwann steht man dann da 'ne Viertelstunde und unterhält sich über die Kriegserlebnisse und stellt fest, dass man früher mal fast in der gleichen Straße gewohnt hätte wie der Patenonkel von der Arbeitskollegin der anderen ... so klein ist die Welt.
Die letzten zwei Kilometer geht's für mich dann den Berg runter und ich war darüber auch ganz froh. Denn die 15,7 km waren zum Schluss ziemlich anstrengend. Schön, dass zu Hause nicht nur die beste Ehefrau der Welt wartete ... na gut, gewartet hat sie eigentlich nicht, aber sie hat sich in ihr Schicksal ergeben, dass ich immer wieder zurückkomme ... sondern auch noch Brezeln und Zaziki.
Das Wetter war übrigens klasse. So ein richtig schöner Vorfrühlingstag.



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