Die "Hosen"

Nach meinem Ausscheiden bei der GroundCrew hätte ich natürlich sehr gerne endlich das Projekt mit der christlichen Bluesband "Holy Memphis" umgesetzt. Aber Vinnie Colaiuta und Abraham Laboriel wollten aus unerfindlichen Gründen lieber mit Lothar Kosse spielen …😁

Aus diesem Grund war klar, dass das nächste Projekt eigentlich nur das hier sein konnte:

 


Man muss einfach nur wissen: Wenn eine Tür sich schließt, dann muss man zur Strafe Volksmusik machen ... 😁

Und übrigens: (Achtung: Jetzt kommt wieder eine alte Anekdote von Klaus, die wahrscheinlich schon jeder kennt, aber einfach so tun, als wäre sie neu und immer laut lachen, wenn Klaus sie erzählt ...)

Vor mittlerweile fast 30 Jahren habe ich wirklich schon mal Volksmusik gemacht! Mein Freund Karl und ich hatten nämlich ein Lied entwickelt, das den ungewöhnlichen Titel „Party bei Vati“ trug. Eigentlich, wie bei uns üblich, war das eher als eine Bluesrockgospelnummer in E-Dur gedacht.

Als wir sie dann aber mit der Worshipband proben wollten, spielte unser Keyboarder Wolfgang plötzlich eine Polka-Basslinie dazu, um die Probe etwas aufzulockern. Wir stiegen alle ein und der Rest ist Geschichte. Von diesem Moment an wurde „Party bei Vati“ nur noch als Volksmusik gespielt und endete immer in einer norddeutsch stümperhaften Jodel-Einlage. Und das kam so gut an, dass auf Konferenzen oder bei Gottesdiensten ständig nach diesem Song gefragt wurde. Die Leute hatten dabei so viel Spaß, dass sie teilweise mit einer langen Polonaise durch den Saal gezogen sind. Und uns hat es auch großen Spaß gemacht.

Aber andererseits: „Alles hat seine Zeit! Auch das Jodeln!“ 😁 Und irgendwann sollte man dann doch was anderes machen. Deshalb werde ich wohl weder „Die frommen Lederhosen“ noch die „Zillertaler Hostienjäger*“ oder die „Domhof-Blasbremsen“ gründen.

(*Die Idee zum Namen „Zillertaler Hostienjäger“ stammt von meinem Facebook-Kumpel Rainer Buck. Ich fand ihn klasse! … also den Bandnamen … nicht den Buck)


 

 

Kommentare