Scheinbar gilt das Völkerrecht nicht mehr. Wenn einem Diktator eine Regierung in einem anderen Land nicht passt, dann greift man es halt an. So geschehen in der Ukraine mit dem Angriffskrieg der Russen und jetzt mit dem Angriff der USA auf Venezuela.
Damit das nicht falsch verstanden wird: Machthaber Maduro war nach allem, was man gehört hat, kein würdiger Regierungschef. Er hat seinem Volk nicht gedient und sich vermutlich selbst bereichert. Und er sollte sich - in einem rechtssicheren Verfahren - vor Gericht dafür verantworten müssen. Aber das gilt für andere auch. Einer von denen hat den Angriff auf Venezuela befohlen. Ohne Zustimmung der politischen Instanzen, ohne völkerrechtliche Grundlage und ohne Rücksichtnahme auf die Folgewirkungen auf andere Konflikte wie in der Ukraine, in Israel, in Taiwan und so weiter.
Und da die Welt tatenlos und weitgehend kritiklos zuschaut, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis irgendein Kiffer, der in Panama oder Grönland rumläuft, den Anlass für weitere Angriffe von Donald mit der schwachsinnigen Ausrede der Drogenbekämpfung bietet.
In Wirklichkeit geht es nur um politische Einflussnahme, um Öl und andere Bodenschätze oder wirtschaftliche Vorteile. Und Trump hätte in seinem eigenen Land genug Drogendealer und Drogenlabore, um die er sich kümmern könnte ...
Es ist traurig!
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