Dienstag, 5. Juni 2018

Leberkäs und Grüß Gott

Ich hatte mich erst bei Ortskundigen informiert, ob man hier im Grenzgebiet zwischen Bayern und Baden-Württemberg trotzdem Leberkäse bekommt. Und man hatte mir versichert, dass das durchaus als ortstypische Verpflegung durchgeht und auch an Leute verkauft wird, die anhand ihres Dialekts sofort als Nicht-Einheimische zu erkennen sind.
Zwar wurde meine Bestellung nach Leberkäs-Semmeln mit der Frage erwidert: "Mit normale Weckle?", weil das hier eben nicht Semmeln sondern Weckle heißt, aber lecker war es trotzdem. (Ich werde heute Abend wieder durch den Kurpark laufen, um wenigstens eine von den zwei "Weckle" wieder abzuarbeiten ...)
Ebenfalls ungewohnt ist der ständig zu hörende Gruß "Grüß Gott", mit dem ich immer nicht so viel anfangen kann. Manchmal würde ich am liebsten fragen: "Warum machst du es nicht einfach selber?". Aber ich beschränke mich dann auf das typisch norddeutsche "Hallo!" (oder "Moin").
Aber immerhin. Den saudämlichen Begriff "MAHLZEIT!" kennen sie hier auch.


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