Montag, 4. Juni 2018

Far from home

So weit war ich aus dienstlichen Gründen noch nie von zu Hause weg. 634 km (genau genommen durch einen Umweg sogar 641 km) bin ich heute gefahren, um in Bad Wurzach zu arbeiten. Und falls sich jetzt jemand fragt, was ich hier will: Einzelheiten oder Namen kann ich zur Wahrung des Steuergeheimnisses selbstverständlich nicht nennen.
Immerhin habe ich heute Nachmittag (nach einer siebenstündigen Fahrt) einen netten Steuerberater kennengelernt und nach Feierabend festgestellt, dass ich auch mit meinem Hotel eine gute Wahl getroffen habe (nein, es ist kein Luxushotel, denn das gibt das knappe Reisekostenbudget des Landes nicht her).
Ein kleiner Lauf durch den Kurpark und ein angrenzendes Naturschutzgebiet war dann trotz Hitze auch noch drin, damit ich die Gummibärchen abarbeite, die ich mir während der langen Fahrt reingemampft habe.
Mein Facebook-Kumpel Daniel hätte bestimmt einen Brief an die Gemeindeverwaltung geschrieben, wenn er wie ich unterwegs das Schild mit der Aufschrift: "Gott, erhalte unsere Flur" gesehen hätte. Denn es heißt schließlich "unseren Flur", wobei ich das sowieso anders formulieren würde, denn Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer und Bad sind ja auch wichtig ... (Brüller!)
Aber ... so schön es hier auch ist. Ich freue mich auch drauf, wenn ich Mittwoch Abend wieder UNSEREN Flur sehe (und die restlichen Zimmer ... und meine Frau ...)

 Dem Klaus seinem Ausblick von seinen Hotel
 

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