Donnerstag, 7. Juni 2018

Das Geld liegt auf der Straße

Bei meiner Rückreise aus Baden-Württemberg konnte ich mich davon überzeugen, was mit den Steuergeldern passiert, die ich aufgrund meiner unermüdlichen Tätigkeit ständig reinhole. Denn auf den insgesamt 634 Kilometern gab es "gefühlt" mindestens 98 Baustellen. Immer wenn ich meinen Octavia mal wieder auf wahnsinnige 140 oder sogar 145 km/h hochgejagt hatte, dann kam schon wieder das nächste Schild mit 100, dann 80 und manchmal sogar nur noch 60. Und da musst du dann schon aufpassen, dass dich nicht ein LKW von hinten anschiebt.
Was ich mich in diesem Zusammenhang immer frage: Kann man in einem Bereich nicht erstmal EINE Baustelle eröffnen und dann möglichst zeitnah fertigstellen? Muss da schon ein paar Kilometer später die nächste Baustelle kommen, auf der dann auch wieder auf zehn Kilometer Länge ungefähr zwei Bagger und drei Arbeiter zu sehen sind?
Ich weiß, ich jammere da in meinem klimatisierten Skoda im Vergleich zu den hart schuftenden Straßenbauarbeitern auf hohem Niveau. Aber die müssen dafür nicht ständig irgendwelche neuen Steuergesetze lesen und verstehen (wobei das mit dem "verstehen" bei mir jetzt auch nicht immer soooo reibungslos klappt).

Und wie läuft es bei der Nationalmannschaft? Özil kann auch schon wieder nicht richtig trainieren. Nach "Rücken" und "Erdogan" hat er jetzt auch noch "Knie". Man wartet schon fast drauf, dass er zur Hymne demnächst mit dem Rollator kommt oder von den sogenannten "EInlaufkindern" gestützt werden muss. Also, ich will da jetzt nicht die ganze Zeit drauf rumreiten, aber der Sané wäre fit gewesen ... 

 

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